haptil - Einblick in die Zwischenpräsentationen                                                            2. Dezember 2016

Am 29. November präsentierten die Cluster Das blaue Wunder und haptil ihre Zwischenstände der Halbklasse sowie Dozierenden und Gästen. Die aktuellen Arbeiten der vier Gruppen von haptil haben wir untenstehend zusammengefasst.

OD - haptil: Gaia, Aline & Nando

Der Notenständer und der Sitz für die Musiker strahlen eine Leichtigkeit aus und heben sich von den massiveren Bühnenelementen ab. Die Konstruktion ist ästhetisch schön gelöst, die gebogenen Sitzbeine werden in die CNC-gefräste runde Sitzfläche eingelassen und montiert. Ein gebogenes Aluminiumblech trägt die Noten und oberhalb dieser Fläche werden LEDs zur Beleuchtung installiert. Die Bühnenelemente wurden mit Emaille-, Acryl- und Klarlack beschichtet, um verschiedene Glanz/Matt-Effekte sichtbar zu machen. Mit Moltofill-Spachtelmasse wird eine haptische Struktur erzeugt, welche ebenfalls in Glanz oder Matt gedacht werden kann.

TX - Druck: Laura & Verena

Hier sind mit Druckfarbe, Ausbrenner und Aufschäumpaste behandelte Flächen das Thema. Das Abstimmen der unterschiedlichen blauen und hautfarbenen Töne erforderte einige Experimente und ist zentral bei derArbeit dieser Gruppe. Weiter wird mit den verschiedenen Flächen und ihrer Anordnung gespielt. Die Dimensionen können noch etwas grösser in Szene gesetzt werden und an verschiedenen Körperstellen wie beispielsweise dem Knie wurde das Verhalten der Stoffe bereits ausprobiert.

TX - Strick: Flavia & Helena

Durch die Kombination von verfilztem Strick und partiellem Druck werden ledrige und blasenartige Strukturen geschaffen. Diese Optik soll auf Wollpullovern umgesetzt werden. Die vergangenen Rechechen zeigten, dass ein Fully Fashioned-Produktion, das heisst, ein ganzes Kleidungsstück zu stricken, eine zu teure Variante ist. Deswegen konzentiert sich die Gruppe nun darauf, geeignete Pullover zu sourcen, um den Effekt umzusetzen.

TX - Hemden, Foliendruck: Clara, Kim & Anna

Auf vorhandenen Hemden und auf dünnem Baumwoll Stoff von Filtex wurden plastifizierte Flächen und Plisées erzeugt mit Cutfolie, Isoliertapes von Tesa und Leim, da diese Methoden am besten funktionieren und den Waschgang überstanden haben. Ein Fake-Plastron, eine Art Kravattenschal, für unter den Anzug soll angedacht werden. Die XXL-Jeans wurden aufgeschnitten und mit Cutfolie und Isoliertapes beschichtet, um später wieder ineinandergeschoben und zusammengefügt zu werden. Das Klebeband kann auch bei der Anprobe verwendet werden, um die Schnittkanten abzukleben, was das Ausfransen der Stoffe verhindert.