Das blaue Wunder - Einblick in die Zwischenpräsentationen                                        1. Dezember 2016

Am 29. November präsentierten die Cluster der Bühnenwelten Das blaue Wunder und haptil ihre Zwischenstände der Halbklasse sowie Dozierenden und Gästen. Die aktuellen Arbeiten der vier Gruppen des blauen Wunders haben wir untenstehend zusammengefasst.

OD: Jona, Hannah, Nora, Urs

Bei den Sitzelementen der Gruppe steht ein Überzug aus Filz zur Diskussion, um mehr Sitzenden eine Polsterung sowie eine sich schnell wärmende Fläche zu bieten. Der Boden sollte aus Holz oder einem Tanzboden bestehen, welcher blau bemalt und anschliessend stellenweise mit blauer Farbe bestrichen wird, wobei das richtige Mischen der Farbe zum Knackpunkt wird. Notenständer soll als architektonisches Element in der Kirche platziert werden und den Anschein erwecken, als würden sie hoch aus dem Boden empor wachsen.

TX: Vera B., Maria, Tamara

In dieser Gruppe wurden vier Unterthemen rund ums Stricken gebildet. Vera beschäftigt sich mit der Transparenz in einem Stück. Ebenfalls mit Transparenz und Licht arbeitet Maria, indem sie das Garn einfach oder auch mehrfach verarbeitet. Milena interessiert sich für elastische Strickflächen und möchte das Drehergewebe umsetzen. Tamara arbeitet mit Zugfäden, welche helfen, die Gestricke am Körper zusammenzuiehen oder zu verlängern. Allgemein muss darauf geachtet werden, dass die Stücke nicht zu feminin wirken, sondern im sportlichen unisex-Look daherkommen.

TX: Helen, Jasmine

Das Zweierteam hat sich den Streifen und dem Moiré-Effekt verschrieben. Zwei körpergrosse Siebe zum Drucken wurden bereits entwickelt, um den Effekt der sich verändernden thermochromen Farben zu imitieren. Einfache Streifen werden in unregelmässigem Abstand auf den Stoff aufgetragen, damit ein Flimmereffekt entsteht. Durch den Druck mit dem Sieb entstehen gewisse Zufallsmomente welche man mit dem Inkjet-Druck nicht zum Tragen kommen. Zurzeit ist es wichtig, dass die Gruppe ein wenig mehr in die Richtung von Kostas Murkudis vorgegebene Richtung arbeitet und die Muster grossflächiger umsetzt.

TX: Beatrice & Muriel

Die Streifenoptik wird durch die verschiedenen Abstände der Streifen hervorgebracht und eine Leichtigkeit soll geschaffen werden mit offenen und geschlossenen Stellen. Verschiedene Garne und Qualitäten wurden verwendet, auch die Richtung der Streifen wurde mit Längs- und Quervarianten verändert. Die Moiré Optik wurde durch verschiedene Mischungen und Verläufe ausprobiert. Hierfür wurde Garn mit Blaukraut und Birkenrinde eingefärbt um einen Tromp-l’oeil Effekt zu erzielen. Hier soll der fleckige Effekt der thermochromen Farben imitiert werden, falls diese Pigmente aus einem Grund nicht verwendet werden können.